"Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten!" - In diesem Sinne ist die Geschichte der Illenau nicht nur interessant, sondern bringt uns auch den Zeitgeist der jeweiligen Epoche nahe.
Im Jahre 1831 entschloss sich die Großherzoglich-Badische Regierung, einen geeigneten Platz ausfindig zu machen, der in "... Bezug auf Lage, Raum und Einrichtung den gerechten Anforderungen entsprechen, welche die öffentliche Wohlfahrt und die Humanität den Geisteskranken zukommen lässt. Denn der Gedanke ist ebenso erhaben als die Pflicht heilig ist, dem tiefsten Elend, das den Menschen treffen kann, eine mütterliche Zufluchtstätte zu eröffnen...". |
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Die II. Kammer des Landtags forderte für die neue Anstalt "eine gesunde und angenehme Lage, gute Gebirgsluft, reines Quellwasser, ebenes zusammenhängendes Gelände von wenigstens 30 Morgen, fließendes, das Areal durchschneidendes Wasser und die Nähe einer Stadt mit guten Schulanstalten und Geistlichen beider Konfessionen". Am 3. Juli 1835 entschied Großherzog Leopold, die neue Anstalt in der Nähe von Achern zu errichten. Nach den, die stillen grünen Auen durchfließenden "Illenbächel", gab er dem idyllisch gelegenen Ort den Namen ILLENAU. |
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